Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


24. Januar: Sparkasse erneut von Phishing betroffen

Kurz vor dem Wochenende ist die Sparkasse erneut von Phishing-Versuchen betroffen. Die Phishing-E-Mail, die uns heute am häufigsten erreichte, erschien unter der Betreffzeile "Registrierung Ihrer Karte". Inhaltlich ähnelt diese Mail den Sparkassen-Phishing-Versuchen, die wir zu Beginn der Woche erhielten: Ihre Kreditkarte wurde vorsorglich im Rahmen eines neuen Verfahrens gesperrt und kann nur durch eine manuelle Registrierung aktiviert werden. Wie schon in früheren Phishing-Fällen versuchen die Kriminellen auch hier, Sie mit Bearbeitungsgebühren, die angeblich bei Ignorieren der Aufforderung anfallen, unter Druck zu setzen. Lassen Sie sich hiervon nicht verunsichern, denn die Sparkasse würde Sie nie per Mail zu einer Dateneingabe auffordern. Ignorieren sie sämtliche Links und verschieben Sie Mails wie diese in Ihren Spam-Ordner.

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23. Januar: Nutzer von Amazon im Visier der Kriminellen

Derzeit stehen Nutzer von Amazon wieder vermehrt im Fokus der Kriminellen. Eine typische Variante hat die Betreffzeile "Neue E-Mail-Benachrichtigung - wir waren besorgt über mögliche nicht autorisierte Aktivitäten auf Ihrem Amazon.de-Konto #xxx". Wegen Problemen müsse man angeblich seine Daten aktualisieren.  Ignorieren Sie diese und andere Phishing-E-Mails einfach.

Phishing Amazon

 

22. Januar: Betrüger missbrauchen weiter EU-Richtlinie

Diese Taktik kennen wir bereits: Die Täter nutzen aktuelle Ereignisse - die den Verbrauchern bereits von ihrem echten Anbieter oder aus den Medien bekannt sind - für ihre Betrugsversuche. Heute wieder besonders auffällig ist eine E-Mail, die angeblich von Paypal stammt. Es wird behauptet, es sei eine Authentifizierung erforderlich, um den Pflichten aus der EU-Zahlungsdiensterichtlinie gerecht zu werden. Diese Richtlinie gibt es wirklich. Vielen Verbrauchern ist sie von ihrer Bank bekannt, da sie die Umstellung auf neue, sicherere TAN-Verfahren im Onlinebanking erforderte. Lassen Sie sich von solch dreisten Betrugsversuchen bitte dennoch weiterhin nicht überrumpeln.

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21. Januar: Sparkasse bleibt Hauptziel

Auch heute ist die Sparkasse das Hauptziel der Phishing-Kriminellen. Unter dem Betreff "Registrierung für S-ID" erreichte uns ein erneuter Versuch an die Kreditkartendaten der Sparkassen-Kunden zu gelangen. In besagter Mail werden Sie über das neue "3-D Secure-Sicherheitsverfahren" informiert, welches durch eine Registrierung auf der verlinkten Website aktiviert werden muss. Kommen Sie der Aufforderung nicht nach, so drohen die Betrüger wie üblich mit einer vollständigen Sperrung der Kreditkarte. Diese könne dann nur noch gegen eine Gebühr von 19,99€ behoben werden. Fallen Sie nicht auf diesen Betrugsversuch herein! Zwar bieten Visa und Mastercard das 3D-Secure-Verfahren an, jedoch würde die Sparkasse Sie nicht per Mail zur Angabe sensibler Daten aufrufen. Wie schon gestern empfehlen wir auch diesen Betrugsversuch zu ignorieren und in Ihren Spamordner zu verschieben.

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20. Januar: Phishing-Betüger fokussieren sich auf Sparkassen-Kunden

Zu Beginn der neuen Woche fokussieren sich Phishing-Betrüger wieder vermehrt auf die Kundschaft der Sparkasse. Auffällig ist die Masche, die genutzt wird, um den Empfänger zur Eingabe sensibler Daten zu bewegen: Angeblich sei die Zahlung mit der Kreditkarte bei europäischen Online-Shops, wegen "neuer gesetzlicher Vorgaben", vermehrt nur noch mit einer Online-Legitimation möglich. Auch würde diese Legitimation zu einem höheren Schutz führen. Das mag tatsächlich aufgrund der PSD2 stimmen. Aber natürlich – wie bei Phishing-Mails üblich – wird der Kunde auch unter Druck gesetzt. Komme man der Aufforderung sich zu legitimieren nicht nach, würde die Kreditkarte gesperrt werden und sei nur noch gegen eine Bearbeitungsgebühr zu entsperren. Lassen Sie sich nicht von so dreisten Betrugsversuchen unter Druck setzen! Wir empfehlen diesen und ähnliche Phishing-Versuche unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Phishing Sparkasse

 

 

 

17. Januar: Phishing-Betrüger zielen auf PayPal

Kurz vor dem Wochenende liegt der Phishing-Fokus auf der Kundschaft von Paypal. Besonders häufig erreichte uns die Phishing-Mail mit der Betreffzeile "Accounteinschränkung nach (EU) 2015/2366". In besagter Mail werden die Kunden von PayPal über die neue Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 informiert, welche seit dem 01.01.2020 "für jegliche Zahlungsdienstleister und Banken bindend" ist. Alle Kunden von PayPal seien nun verpflichtet der Richtlinie über den beigefügten Link zuzustimmen und sich zu authentifizieren. Weiter drohen die Betrüger "nicht authentifizierte Konten zu schließen".

Lassen Sie sich nicht von der persönlichen Anrede und dem seriösen Erscheinungsbild täuschen. Hierbei handelt es sich um einen fiesen Phishing-Versuch. Wir raten diesen zu ignorieren und in Ihren Spamordner zu verschieben.

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