Eignet sich Leitungswasser für Babys?

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Auch für die Zubereitung von Babynahrung ist Leitungswasser gut geeignet. Sind die Kupferrohre im Haus jedoch neuer als sechs Monate, so ist Vorsicht geboten!

Baby mit Milchflasche
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Das Leitungswasser sollte immer so lange ablaufen, bis es frisch und kalt aus der Leitung kommt. Eine Verunreinigung des Wassers, zum Beispiel durch Bakterien, die am Wasserhahn haften können, ist nie ganz auszuschließen. Wer dies vermeiden möchte, kann in den ersten Lebenswochen das Wasser zur Milchzubereitung abkochen und anschließend auf 30 bis 40°C abkühlen lassen.

Bei neuen Kupferrohren ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Sie geben circa ein halbes Jahr lang erhöhte Mengen des Metalls an das Wasser ab, die für Säuglinge gesundheitsschädlich sein können. Nach einem halben Jahr Nutzung bildet sich in den Kupferrohren eine hinreichend dicke Oxidschicht, die einen Übergang größerer Kupfermengen an das Wasser verhindert. Auch Wasser aus Hausbrunnen, das saurer sein kann als das Wasser aus dem Wasserwerk (pH-Wert <6,8), kann erhöhte Gehalte des Metalls aufweisen. Dazu sollten Sie sich auf jeden Fall Rat bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt einholen.