Wie unterscheiden sich Kümmel, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel?

Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Kümmel und Kreuzkümmel gehören zur Familie der Doldenblütler. Als Gewürz werden jeweils die ganzen oder die gemahlenen getrockneten Früchte genutzt. Während Kümmel kühlere Temperaturen bevorzugt, benötigt Kreuzkümmel ein heißes Klima zum Gedeihen. „Beide Gewürze beeinflussen die Verdauung positiv, wirken appetitanregend und helfen gegen Blähungen und Krämpfe“, erläutert Silke Noll, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Der Kümmel dient mit seinem herben Aroma vorwiegend dazu, schwer verdauliche Speisen zu würzen wie Kohlsuppen, Zwiebelkuchen und fettes Fleisch. Auch bei der Käseveredelung und in der Spirituosenherstellung findet er Verwendung. Kreuzkümmel mit seinem intensiven Geschmack ist häufig ein Bestandteil von Gewürzmischungen für Chili con Carne, Currys und Garam Masala. Im Unterschied dazu gehört Schwarzkümmel zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die reifen dunklen Samen sind vor allem als Brotgewürz auf Fladenbrot bekannt. Daher kommt sein volkstümlicher Name „Brotwurz“.

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