Wie lange kann man Äpfel lagern?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Im Oktober ist Haupterntezeit für viele Apfelsorten, die sich gut zur Lagerung eignen. Typische Lageräpfel sind zum Beispiel die Sorten Ontario, Boskoop, Topaz und Glockenapfel. Während der Lagerung reifen die Äpfel weiter. Dabei werden Stärkereste zu Zucker abgebaut und Traubenzucker in den etwas süßeren Fruchtzucker umgewandelt. Die Früchte bekommen ein volleres Aroma und schmecken süßer. „Ist das Verhältnis von Zucker und Säure ausgewogen und der Geschmack sortentypisch, dann ist die sogenannte Genussreife erreicht", sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Sie entfaltet sich zwei bis vier Wochen nach der Pflückzeit. Mit zunehmender Lagerdauer verlieren die Äpfel an Feuchtigkeit, der Vitamingehalt sinkt und sie werden runzelig. „Bei einer niedrigen Lagertemperatur von etwa 4 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit läuft dieser Prozess sehr langsam ab", so Sabine Hülsmann. Wichtig ist, die Äpfel wöchentlich zu kontrollieren, um faule Früchte auszusortieren. So halten Lageräpfel bis weit ins neue Jahr hinein.

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