Welches Fett eignet sich für Faschingskrapfen?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

Krapfen und Fette
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Faschingskrapfen lassen sich aus einem Hefeteig leicht selbst herstellen. Dabei werden die Teigkugeln zuerst in heißem Fett frittiert und anschließend mit Marmelade oder einer Cremefüllung gefüllt. Zum Frittieren eigenen sich geschmacksneutrale Öle auf pflanzlicher Basis. „Bei der Zubereitung nimmt der Krapfen einen Teil des Frittierfettes auf. Daher sollten ernährungsphysiologisch wertvolle Öle wie Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet werden“, empfiehlt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Reich an Ölsäure und deswegen ausreichend hitzestabil sind auch High-Oleic-Speiseöle. Diese Öle basieren auf besonderen Pflanzenzüchtungen.

Wichtig ist, das Gebäck bei Temperaturen zwischen 165 und 175 Grad Celsius zu frittieren und es nicht dunkler als goldbraun werden zu lassen. So bilden sich keine gesundheitsschädlichen Abbauprodukte. Butterschmalz gilt für Krapfen als Fett mit dem besten Geschmack, enthält aber viele gesättigte Fettsäuren und ist damit nicht ganz so gesund. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte frittierte Krapfen eher selten essen.

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