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Welche Unterschiede gibt es bei Speisealgen?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Algen sind aus der japanischen Küche kaum wegzudenken. Die Rotalge Nori ist als Bestandteil von Sushiröllchen auch bei uns bekannt. Sie gehört wie die Grünalge Ulva, die an grünen Salat erinnert, zu den meist großblättrigen Makroalgen. Im Unterschied dazu finden Mikroalgen wie Spirulina oder Chlorella vor allem in Nahrungsergänzungsmitteln Verwendung. Der Jodgehalt von Algen ist sehr unterschiedlich. „Hohe Jodmengen können Personen mit Schilddrüsenproblemen schaden. Aber auch bei gesunden Menschen sind Überreaktionen möglich durch mehrfache hohe Jod-Dosen“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nicht mehr als ein Gramm Algen pro Tag zu verzehren. Nori und Ulva liefern relativ wenig Jod. Eine Verpflichtung, den Jodgehalt in Algenprodukten zu kennzeichnen, gibt es derzeit nicht. Sabine Hülsmann rät zum Kauf von Meeresalgenprodukten, bei denen die Hersteller eindeutige Angaben zum Jodgehalt und zur maximalen Verzehrmenge machen.

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