Welche Gemüseblätter kann man essen?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Bei vielen Gemüsesorten wie Karotte, Kohlrabi, Fenchel oder roter Bete ist das Blattwerk zu schade für Biotonne oder Kompost. Die Gemüseblätter sind essbar und zeichnen sich durch eine hohe Nährstoffdichte aus. „Sie enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und liefern gleichzeitig kaum Kalorien“, erklärt Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. In frischen, jungen Kohlrabiblättern steckt fast doppelt so viel Vitamin C wie in den Knollen. Auch die Stiele und Blätter der roten Bete enthalten mehr Vitamine und Mineralstoffe als die Rüben. Sie besitzen einen kräftigen Geschmack und eignen sich gut als appetitanregende Vorspeise. Junge zarte Blätter schmecken roh im Salat gut. Gemüseblätter können wie Spinat gedünstet oder kleingehackt zum Verfeinern von Salaten und Suppen verwendet werden. Besonders geeignet zum Würzen von Suppen sind die Blätter von Knollensellerie. Auch frisches Kraut von Karotten und Gemüsefenchel verfeinert Suppen, Salate und Dips.

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Service-Reihe: Hätten Sie's gewusst?

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