Was unterscheidet Wild- von Kulturheidelbeeren?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Wer gern Blaubeeren isst weiß, dass sich Zunge und Zähne vorübergehend blau färben können. Besonders ausgeprägt ist diese Färbung, wenn man wilde Heidelbeeren verzehrt. Sowohl Fruchtfleisch als auch Schale sind bei Wildheidelbeeren violett bis dunkelblau gefärbt. Dafür verantwortlich sind Pflanzenfarbstoffe, die sogenannten Anthocyane. Wilde Blaubeeren sind kleiner als Kulturheidelbeeren. Sie wachsen an niedrigen Sträuchern und schmecken sehr aromatisch. Das Fruchtfleisch der Kulturheidelbeeren ist dagegen hell. Sie erzeugen kaum Blaufärbung im Mund und das Aroma ist weniger intensiv. Kulturheidelbeeren stammen nicht von der in Europa heimischen, sondern von der amerikanischen Heidelbeere ab. „Sie sind größer und etwas länger haltbar. Der weiße Reif auf den Früchten ist ein Zeichen von Frische“, erläutert Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Kulturheidelbeeren wachsen auf Sträuchern mit einer Höhe von bis zu 1,80 Metern. Reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, Gerb- und Ballaststoffen sowie Vitamin E sind beide Heidelbeergattungen.

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