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Warum halten sich Kräuter im Plastiktopf oft nicht lange?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Viele Geschäfte bieten Kräuter in Plastiktöpfen an. In der Regel sind die Pflanzen zum schnellen Verbrauch bestimmt. Oft lassen sie schon nach kurzer Zeit Stiele und Blätter hängen. „Die Plastiktöpfe sind nicht genug sauerstoffdurchlässig und im Verhältnis zum Wurzelballen oft zu klein. Die Pflanze hat keinen Platz zum Entfalten“, erklärt Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Damit die Kräuter länger halten, empfiehlt sie, diese nach dem Kauf in größere Tontöpfe umzupflanzen. Danach brauchen die Pflanzen einige Tage Ernteruhe, um neue Blattmasse zu bilden.

„Wichtig ist auch, die Küchenkräuter ausgewogen mit Flüssigkeit zu versorgen“, so Heidrun Schubert. Werden sie zu viel gegossen, kann sich leicht Grauschimmel bilden und die Pflanze stirbt ab. Zu wenig Flüssigkeit führt zu welken und trockenen Blättern. Als Faustregel gilt, täglich etwa zehn Prozent des Topfvolumens zu gießen, bei sommerlicher Hitze und „durstigen“ Kräutern wie Basilikum auch etwas mehr.

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