Soll man Kräuter und Gewürze mitkochen?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie´s gewusst?

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Kräuter und Gewürze verleihen einem Essen durch ihre Aromen eine besondere Geschmacksnote. Dabei ist entscheidend, dass sie den Speisen zum richtigen Zeitpunkt hinzugefügt werden. „Manche Kräuter verlieren ihre Aromen bei Hitze schnell, andere entfalten erst beim Mitkochen ihren vollen Geschmack“, erklärt Silke Noll, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Als Faustregel gilt: Zarte, feinblättrige Kräuter wie Basilikum, Dill, Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Koriander oder Zitronenmelisse erst kurz vor dem Servieren zerkleinern und in die Speisen geben. So bleibt das Aroma erhalten. Kräuter mit festen Blättern wie Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei, Lavendel, Bohnenkraut oder Lorbeer dürfen länger mit garen. Sie entfalten ihr Aroma erst im Laufe der Garzeit. Auch Gewürze wie Kümmel, Nelken und Wacholderbeeren geben ihr volles Aroma erst durch die längere Kochzeit an die Speise ab. Hitzeempfindlich sind dagegen Safran, Muskatnuss, Paprika und Pfeffer.

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