Macht Mohngebäck "high"?

Stand:
Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie's gewusst?

Essen, Trinken und Genuss - hätten Sie's gewusst?

Off

Speisemohn, wie er für Kuchen und andere Backwaren verwendet wird, ist der reife Samen des Schlafmohns. Diese Pflanze ist bekannt dafür, dass sie auch einen morphinhaltigen Milchsaft enthält, der Grundlage für die Gewinnung von Opium ist. "Die reife Mohnsaat ist jedoch morphinfrei, sodass eine berauschende Wirkung durch Mohngebäck nicht zu befürchten ist", erläutert Silke Noll von der Verbraucherzentrale Bayern. Allerdings können bei der maschinellen Ernte morphinhaltige Pflanzenteile in den Speisemohn gelangen. So verunreinigter Mohn ist nicht zum Rohverzehr geeignet. In Lebensmitteln ist er jedoch gewaschen, gemahlen und erhitzt. "Diese Verarbeitungsschritte zerstören mögliche Rückstände weitestgehend", so Ernährungsexpertin Noll. Wer zu Hause rohen Mohn verarbeiten möchte, sollte diesen vorsorglich mit heißem Wasser gründlich waschen.

Marktplatz Ernährung – Forum der Verbraucherzentrale Bayern

Fragen zu Ernährung und Lebensmitteln beantwortet ein Expertenteam der Verbraucherzentrale Bayern im Internetforum "Marktplatz Ernährung". Die Antworten können alle interessierten Verbraucher online lesen.

Das Angebot unter www.verbraucherzentrale-bayern.de ist kostenlos.

Eine Familie steht im Supermarkt und schaut auf die mit Lebensmitteln gefüllten Regale.

Service-Reihe: Hätten Sie's gewusst?

Alle Beiträge aus unserer Reihe "Essen, trinken und Genuss - hätten Sie's gewusst?" finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Urteil gegen Amazon: Gekauft ist gekauft

Amazon darf Kunden nach einer Kontosperrung nicht den Zugriff auf erworbene E-Books, Filme, Hörbücher und Musik verwehren. Wir helfen Betroffenen mit einem Musterbrief.
Fernbedienung wird auf Fernseher gerichtet

Nach Abmahnungen: Rundfunkbeitrag-Service kündigt Rückzahlungen an

Nachdem die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt und der Verbraucherzentrale Bundesverband die Betreiber der Webseite www.service-rundfunkbeitrag.de abgemahnt haben, kündigt das Unternehmen an, in vielen Fällen die Widerrufe der Verbraucher:innen zu akzeptieren und Rückzahlungen vorzunehmen.
Zwei Hände auf der Tastatur eines aufgeklappten Laptops, auf dem Display eine Phishing-Mail mit AOK-Bezug

Neue Gesundheitskarte: Betrugsversuche mit Phishing-Mails

Im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW sind betrügerische E-Mails aufgetaucht, die angeblich von der AOK kommen. Man soll eine neue Gesundheitskarte beantragen, weil mit der alten keine Kosten mehr übernommen würden. Die Behauptung ist gelogen!