Ingwer kommt hauptsächlich aus China oder Peru: Was ist der Unterschied?

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Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

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Ingwer ist eines der ältesten Gewürze der Welt. Die Knolle kann vielfältig in der Küche verwendet werden, zum Beispiel in Suppen, Saucen und Marinaden. Viele schätzen auch Ingwertee. Für eine Tasse Tee werden ein bis zwei Stückchen Ingwer abgeschnitten und mit kochendem Wasser übergossen und etwa zehn Minuten ziehen gelassen. Im Supermarkt ist hauptsächlich Ingwer aus China oder Peru erhältlich. Während aus China meist konventionelle Ware kommt, hat sich Peru auf den Anbau von Bio-Ingwer spezialisiert. Der chinesische Ingwer schmeckt blumig-exotisch. Er hat ein gelbes Fruchtfleisch und die Knollen sind rundlich. Aus Peru stammen längliche Knollen mit würzig-scharfem Geschmack und hellem Fruchtfleisch. „Wichtig ist beim Einkauf von Ingwer, dass er frisch ist. Dafür spricht, wenn die Schale der Ingwerwurzeln mattglänzend und unversehrt aussieht“, sagt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. „Auch sollte die Knolle auf leichten Druck nachgeben und das Fruchtfleisch saftig und faserfrei sein“, so die Expertin.

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