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Radioaktive Belastung bei Schwarzwild

Stand:

Verzehrsempfehlung der Verbraucherzentrale Bayern

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Als sich im Mai 1986 die radioaktive Wolke von Tschernobyl ausbreitete, herrschten in einigen Regionen Bayerns starke Regenfälle. Vor allem in diesen Gebieten sind die Waldböden daher immer noch mit Cäsium belastet. Besonders bei Schwarzwild in Südbayern findet man immer wieder eine sehr hohe radioaktive Belastung von über 10.000 Becquerel/kg. Der Grenzwert liegt bei 600 Becquerel/kg.

Aus diesem Grund rät die Verbraucherzentrale Bayern, Wildschwein aus den Regionen Bayerischer Wald und südlich der Donau nicht zu häufig zu verzehren. Wer Wildschwein vom Jäger bezieht, sollte nach dem Messprotokoll fragen.