Wie kommt die Birne in die Flasche?

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Essen, Trinken und Genuss - hätten Sie's gewusst?

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Eine Flasche mit Birnenbrand, in der eine Frucht schwimmt, ist etwas Besonderes. Hergestellt wird die Rarität mit dieser Methode: Wenn die am Baum hängenden Birnen noch ganz klein sind, wird die Flasche über die Birne gestülpt und kopfüber an einem Zweig festgebunden. So kann sich kein Regenwasser in der Flasche sammeln. Am besten geeignet sind bauchige Flaschen mit kurzem Hals. "Die Birnen reifen nun etwa vier Monate im Innern der Flaschen, bis sie erntereif sind. Nach der Ernte tränkt man sie drei Monate in Alkohol und dann erst wird die Flasche mit Birnenbrand aufgefüllt", erklärt Silke Noll, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Da in der Flasche nur etwa ein Drittel der Birnen gut ausreift, hat sich noch ein anderes preisgünstigeres Verfahren etabliert. Manche Hersteller verwenden Flaschen ohne Boden. Hier kommt eine reife Birne hinein, dann wird der Flaschenboden angeklebt. Da die Schnittstelle deutlich erkennbar ist, wird sie häufig mit einem Etikett überdeckt.

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