Urlaub in Corona-Zeiten

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale Bayern gibt Tipps für die Reisebuchung
Off

Viele Menschen würden derzeit gerne ihre nächste Reise planen. Doch die Unsicherheit ist angesichts der Corona-Lage groß: Kann man es wagen, jetzt den Pfingsturlaub zu buchen? Die Verbraucherzentrale Bayern rät: Wer sich für ein bestimmtes Reiseziel interessiert, sollte sich genau informieren. „Möglicherweise gibt es Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, lokale Corona-Richtlinien oder Besonderheiten im gewählten Urlaubsdomizil“, sagt Julia Zeller, Juristin bei der Verbraucherzentrale Bayern. „Teilt der Reiseveranstalter Einschränkungen wie beispielsweise einen gesperrten Pool bereits bei der Buchung mit, stellen sie keinen Reisemangel dar.“

Bei Reisebuchungen ist die Zahlung per Vorkasse üblich. Dies kann insbesondere in Corona-Zeiten zu Problemen führen, wenn der Urlaub nicht wie geplant stattfindet. Häufig warten Verbraucher trotz eines Anspruchs lange auf die Rückerstattung ihrer Reisekosten. Die Verbraucherzentrale Bayern rät deshalb, eher spontan zu buchen und erst kurz vor Reiseantritt zu bezahlen. So können Urlauber das finanzielle Risiko verringern. „Wer eine Reiserücktrittsversicherung abschließt, sollte die Konditionen genau prüfen“, so die Juristin. „Einige Versicherungen decken Schäden und Erkrankungen infolge von Pandemien nicht mit ab.“ Für individuelle Fragen zum Thema Reise können Betroffene die Beratung der Verbraucherzentrale Bayern nutzen. Informationen dazu stehen auf www.verbraucherzentrale-bayern.de. Allgemeine Auskünfte gibt es am Servicetelefon unter (089) 55 27 94-0.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fußball-Feier: Deutsche Fußball-Fans beim Public Viewing

Vorsicht vor Fakeshops mit Produkten um die Fußball-EM

Auffällig günstige und sofort verfügbare Trikots und Grills: Vor der Fußball-EM in Deutschland fallen im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen Shops auf, die nun besonders häufig von Verbraucher:innen gemeldet werden.
Ein Gesundheitsgerät neben dem Wort Aufruf in einem Ausrufezeichen.

Healy: Keine wissenschaftliche Evidenz für Gesundheitsversprechen

Bei den Verbraucherzentralen haben sich in den letzten Monaten die Beschwerden über das Produkt "Healy" gehäuft, weil selbstständige Verkäufer:innen behaupten, das Produkt würde etwa bei Multipler Sklerose, Depressionen, ADHS oder Hauterkrankungen helfen. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil dazu.
Das Foto zeigt im Vordergrund das Logo der FTI Touristik auf einen Smartphone, im Hintergrund ist die Homepage der FTI Touristik zu sehen

FTI Touristik GmbH ist insolvent – was das für Sie bedeutet

Europas drittgrößter Reiseveranstalter, die FTI Touristik GmbH, ist insolvent. Betroffen sind alle Leistungen und Marken, die Sie direkt bei dem Unternehmen gebucht haben. Was Sie jetzt wissen müssen, falls Sie schon unterwegs sind oder Ihre Reise noch bevor steht.