Immer ein offenes Ohr für Verbraucher

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Egal, ob es um Käuferrechte, Altersvorsorge oder Ernährungsfragen geht – die Verbraucherzentrale Bayern steht seit 60 Jahren im Dienst der Verbraucher. Das Jubiläumsmotto „Die frag` ich“ schwang schon all die Jahre mit. Die Beratung war stets in vielfältiger Weise sehr gefragt. Im Jahr 1959 gründeten 13 engagierte Frauen- und Familienverbände den Verein. Anfangs standen hauswirtschaftliche Themen im Vordergrund. Heute holen sich Verbraucher Rat vor allem in den Bereichen Verbraucherrecht, Finanzen und Versicherungen, Ernährung und Energie. Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber gibt zum 60. Jubiläum der Verbraucherzentrale Bayern einen Staatsempfang – am 10. Dezember im Kaisersaal der Münchner Residenz.

Konsumenten brauchen eine starke Lobby
„Mit dem, was wir an Verbraucherproblemen erfahren, treiben wir auch immer wieder politische Themen voran“, sagt Marion Zinkeler, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern. So setzen sich die Verbraucherschützer dafür ein, unseriöses Inkassowesen zu stoppen oder Kostenfallen in Verträgen zu verhindern. Die Verbraucherzentrale Bayern lobbyiert auch die sogenannte Extrarente. Das ist ein Modell für ein öffentlich-rechtlich organisiertes Standardprodukt. „Damit könnte jeder fürs Alter vorsorgen als gute Ergänzung zur gesetzlichen Rente“, so Marion Zinkeler.

Verbraucherarbeit in Zahlen
Derzeit unterhält die Verbraucherzentrale Bayern 16 Beratungsstellen und 88 Energieberatungs-stützpunkte. Der Verein hat 120 festangestellte Mitarbeiter und beschäftigt zahlreiche Honorarkräfte. Diese sind gut ausgelastet. Allein über 36.000 Beratungen und Rechtsvertretungen und knapp 50.000 Kurzinformationen wurden im Jahr 2018 durchgeführt. Finanziert wird die Arbeit der Verbraucherzentrale Bayern vor allem aus öffentlichen Mitteln. Früher waren alle Angebote kostenlos. Heute verlangen die Verbraucherschützer für die meisten Beratungen überschaubare Preise, zum Beispiel 15 Euro für eine Beratung zum Verbraucherrecht, 60 Euro für den Bereich „Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung“ oder 90 Euro für eine individuelle Altersvor-sorgeberatung.

„Damals wie heute ist es unser Ziel, Verbraucher in Fragen des privaten Konsums zu informieren, zu beraten und ihre Interessen zu vertreten“, sagt Marion Zinkeler. „Und wir tun dies unkompliziert, unabhängig und kompetent“, so Zinkeler weiter. Für die Zukunft wünscht sich der Vorstand, die Angebote der Verbraucherzentrale Bayern weiter zu modernisieren und den Erfordernissen der Verbraucher jeden Alters anzupassen.

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