Unerwünschte Werbung im Briefkasten stoppen

Pressemitteilung vom
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Die Verbraucherzentrale Bayern ruft im Rahmen der europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 20. bis 28. November dazu auf, sich für mehr Nachhaltigkeit und weniger Abfall einzusetzen. Verbraucherinnen und Verbraucher können den Einwurf nicht adressierter Werbung mit einem "Keine Werbung"-Aufkleber auf ihrem Briefkasten verhindern. Dieser ist erhältlich in allen Beratungsstellen. Die Initiative „Letzte Werbung“ schätzt, dass alleine in Deutschland mehrere hunderttausend Tonnen Papier eingespart werden könnten, würde man die Flut unerwünschter Werbepost stoppen.

Werbemüll sorgt für zehn Prozent des Papieraufkommens

Nicht adressierte Werbung ist laut einer aktuellen Erhebung der Universität Gießen für bis zu zehn Prozent des deutschen Papierverbrauchs verantwortlich. „Rund 65 Prozent der Deutschen werfen einen Teil oder sogar alle direktverteilten Prospekte sofort weg“, sagt Heidemarie Krause-Böhm, Umweltexpertin der der Verbraucherzentrale Bayern. So werden große Teile der wertvollen Ressource Papier durch unnötige Prospekte verschwendet, für deren Herstellung Holz, Wasser, Chemikalien und Energie benötigt wird. Laut einer Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands lehnen 76 Prozent der Befragten Briefkastenwerbung generell ab.

Helfen würde eine gesetzliche Veränderung mit dem Ziel einer Opt-In-Lösung: Die Verbraucherzentrale Bayern fordert, dass nur noch Verbraucher Werbepost bekommen dürfen, die einen „Ja bitte“-Aufkleber an ihrem Briefkasten angebracht haben.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden.

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