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"Rette die Welt … zumindest ein bisschen"

Pressemitteilung vom

Das Museum Mensch und Natur zeigt die neue Ausstellung der Verbraucherzentrale Bayern zum Ressourcenschutz

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"Ressourcen fallen nicht vom Himmel, sie stehen uns auch nicht unbegrenzt zur Verfügung", sagt Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern vor den zahlreichen Eröffnungsgästen im Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg. Bis zum 27. November ist dort die neue Ausstellung der Verbraucherzentrale Bayern zum Ressourcenschutz zu sehen. Unter dem Motto "Rette die Welt…zumindest ein bisschen" laden verschiedene Themenstationen ein, dem Verbrauch von Wasser, Rohstoffen oder Energie im Alltag auf die Spur zu kommen.

Besucher der Ausstellung können den "ökologischen Rucksack" aufsetzen und erspüren, wie schwer die tägliche Ressourcennutzung wiegt. Sie erfahren auch, welche wertvollen Rohstoffe in unseren "Schubladenhandys" schlummern und wie sich dieser Rohstoffschatz heben lässt. Auch wie man jede Menge Verpackungsmüll einspart und was sich hinter dem Begriff "virtuelles Wasser" verbirgt, zeigt die Ausstellung. "Die Besucher erhalten viele Anregungen, wo wir im Alltag ansetzen können", sagt Marion Breithaupt-Endres. "Ressourcen zu schützen ist eigentlich ganz einfach und der Beitrag jedes Einzelnen zählt."

Die Ausstellung "Rette die Welt…zumindest ein bisschen" wird finanziell gefördert vom Bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzministerium. Amtschef Dr. Christian Barth, der die Eröffnung am 7. Oktober zusammen mit Dr. Michael Mihatsch vom Bayerischen Kultusministerium vornahm, betonte in seiner Rede, dass die Sicherung der Rohstoffe und Ressourcen große Anstrengungen aller Beteiligten erfordert: "Ein nachhaltiger und schonender Umgang mit wertvollen Rohstoffen muss im täglichen Leben zur Selbstverständlichkeit werden. Die neue Ausstellung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Ein effizienter Einsatz von Ressourcen und ein effektives Recycling von Wertstoffen auf allen Ebenen helfen, die Umwelt zu schonen und die Abhängigkeit der heimischen Wirtschaft von importierten Rohstoffen zu reduzieren."

In Deutschland liegt der Verbrauch an Ressourcen ‒ ohne den Wasserverbrauch ‒ im Jahr bei 40 Tonnen pro Kopf. Das entspricht dem Gewicht von 8 Elefanten. Mit Vergleichen wie diesem vermittelt die Ausstellung eine Vorstellung, um welche Dimensionen es sich handelt. "Schnell wird klar, welchen Preis Menschen und Umwelt für den Ressourcenhunger unseres Lebensstils zahlen", so Marion Breithaupt-Endres.

Was erwartet die Ausstellungsbesucher noch? Unter dem Motto "Hier geht’s um die Welt" erfahren sie an einer Audiostation, was unser Ressourcenverbrauch für Menschen in Bolivien, Ghana und anderen Ländern bedeutet. Und am "Lebenden Buch" kann jeder testen, wie ressourcenfit er ist.

Für Museumsleiter Dr. Michael Apel passt die Ausstellung der Verbraucherzentrale Bayern zum Ressourcenschutz sehr gut zu den Zielen des Museums. "Wir wollen Wissen lebendig vermitteln und ein Bewusstsein schaffen für die Rolle des Menschen als Teil und Gestalter seiner Umwelt." Zu sehen ist die Ausstellung im Museum Mensch und Natur als Sonderausstellung täglich außer montags von 9 bis 17 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Danach tourt sie als Wanderausstellung durch Bayern.

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