Muss der Letzte die Zeche zahlen?

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale Bayern klärt hartnäckigen Rechtsirrtum

Die Verbraucherzentrale Bayern klärt hartnäckigen Rechtsirrtum

Off

Unter freiem Himmel im Lieblingsrestaurant mit Freunden essen, in der Open-Air Bar feiern oder in der Kneipe in großer Runde die Spiele der Fußball-Europameisterschaft verfolgen - dazu laden die lauen Sommernächte in diesen Tagen ein. Doch wenn der Wirt am Ende des Abends die Rechnung präsentiert, sind Ärger und Diskussionen nicht ausgeschlossen: Immer wieder kommt es vor, dass der Bon noch offene Posten der Freunde enthält, die bereits gegangen sind. Wer muss jetzt die Zeche zahlen? "Wenn jeder aus der Gruppe seine Getränke und Speisen selbst bestellt hat, ist der letzte Gast nicht verpflichtet, für alle zu bezahlen", sagt Esther Jontofsohn-Birnbaum von der Verbraucherzentrale Bayern. Rechtlich gesehen schließt der Wirt mit jedem Gast einen eigenen Vertrag ab. Ihm sollte er dann auch eine eigene Rechnung stellen. "Jeder muss demnach nur das bezahlen, was er tatsächlich bestellt hat", so die Verbraucherschützerin.

Anders liegt der Fall, wenn ein Gast für alle anderen die Bestellung aufgegeben hat. Dann kann er sich nicht weigern, die verbleibenden Posten zu übernehmen. Im Alltag kommt der Wirt am Ende des Abends oft mit nur einer Rechnung für die gesamte Gruppe an den Tisch. In diesem Fall muss er auch damit rechnen, dass noch offene Forderungen übrig bleiben. Denn im Zweifel ist das Lokal in der Beweispflicht, welcher Gast was bestellt hat.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Widerruf und Kontaktaufnahme sind nicht möglich

Neue Masche von 1N Telecom: DSL-Vertrag nach Teilnahme an Gewinnspiel

Mit einem gefälschten Online-Gewinnspiel von Aldi lockt das Unternehmen ZooLoo Verbraucher:innen in einen DSL-Vertrag mit der 1N Telecom. Wer teilnimmt, gelangt dann zu einer Auftragsbestätigung für einen Telefontarif des Düsseldorfer Unternehmens. Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnt.
Das Foto zeigt im Vordergrund das Logo der FTI Touristik auf einen Smartphone, im Hintergrund ist die Homepage der FTI Touristik zu sehen

FTI Touristik GmbH ist insolvent – was das für Sie bedeutet

Europas drittgrößter Reiseveranstalter, die FTI Touristik GmbH, ist insolvent. Betroffen sind alle Leistungen und Marken, die Sie direkt bei dem Unternehmen gebucht haben. Was Sie jetzt wissen müssen, falls Sie schon unterwegs sind oder Ihre Reise noch bevor steht.
Fußball-Feier: Deutsche Fußball-Fans beim Public Viewing

Vorsicht vor Fakeshops mit Produkten um die Fußball-EM

Auffällig günstige und sofort verfügbare Trikots und Grills: Vor der Fußball-EM in Deutschland fallen im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen Shops auf, die nun besonders häufig von Verbraucher:innen gemeldet werden.