Lebensmittel genießen statt wegwerfen

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Ein neues Informationsangebot der Verbraucherzentralen geht pünktlich zum Tag der Lebensmittelverschwendung am 2. Mai online. Unter dem Motto „Genießen statt wegwerfen“ finden Verbraucherinnen und Verbraucher auf der Website www.verbraucherzentrale-bayern.de/geniessen-statt-wegwerfen Wissenswertes, sowie Tipps und Tricks zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Vom Acker bis zum Privathaushalt – entlang der Lebensmittelversorgungskette entstehen in Deutschland jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Um Ressourcen zu schonen wird es immer wichtiger, diese Abfälle zu verringern. Aus diesem Grund starten die Verbraucherzentralen ein neues Online-Informationsangebot, das allerlei Wissenswertes für eine wertschätzende Behandlung von Lebensmitteln bereitstellt. „Wer beim Einkaufen bewusst auswählt, sich von Werbeversprechen nicht blenden lässt und Lebensmittel richtig lagert, kann Abfälle deutlich reduzieren“, sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Interessierte können sich über die Ursachen von Lebensmittelabfällen entlang der Wertschöpfungskette informieren und erhalten Tipps zur Resteverwertung. Eltern und Lehrkräfte finden zudem Hilfestellungen, um Kinder und Jugendliche für den bewussten nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln fit zu machen. „Wer sich durch die Seiten klickt, erfährt viel über Hintergründe und kann spielerisch das eigene Wissen testen. Auch Fragen, wie etwa der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum werden geklärt“, so Krehl.

Tag der Lebensmittelverschwendung
Der 2. Mai ist der Tag der Lebensmittelverschwendung. Er wurde erstmals  im Jahr 2016 von der Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) ausgerufen. Dieser Tag steht als Symbol. Statistisch gesehen landen jedes Jahr alle Lebensmittel, die von Januar bis zum 2. Mai produziert werden, im Müll. Mit dem neuen Internetangebot „Genießen statt wegwerfen“ wollen die Verbraucherzentralen der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und den nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln fördern. Das Online-Informationsangebot der Verbraucherzentralen wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finanziert.

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