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Keine Angst vor niedrigen Zinsen

Pressemitteilung vom

Tipps der Verbraucherzentrale zur Geldanlage und Altersvorsorge

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Auf den ersten Blick sehen die Zinsen für Geldanlagen derzeit ziemlich niedrig aus. Das mag grundsätzlich für die Anlageprodukte vieler Banken stimmen. Es gibt aber auch lohnenswerte Produkte, deren Verzinsung die Teuerungsrate übersteigt. "Wir raten Anlegern, immer Zinsvergleiche einzuholen wie beispielsweise bei der Stiftung Warentest", sagt Merten Larisch, Altersvorsorge- und Geldanlageberater der Verbraucherzentrale Bayern. Aufpassen sollten Verbraucher, wenn Banken versuchen, sie mit dem Argument niedriger Zinsen für Festgeld und Sparpläne in meist hauseigene Misch- oder Investmentfonds zu locken. "Wenn eine Bank zu diesem Mittel greift, hat sie vermutlich nur sehr niedrig verzinste Festgeldprodukte im Angebot", sagt der Finanzexperte. Zahlreiche Untersuchungen bestätigen: Kein Mischfonds kommt mittel- bis langfristig an die Renditen einer Mischung aus Festgeldern, die nach Zinssatz ausgesucht wurden, und einem Indexfonds auf den Weltaktienindex MSCI World heran.

Viele Verbraucher schauen gegenwärtig auch besorgt auf ihre Lebens- und Rentenversicherungen. Alle Lebensversicherer sind im letzten Jahrzehnt deutlich von den Renditeprognosen, die sie Kunden bei Vertragsabschluss gegeben haben, nach unten abgewichen. Der Grund dafür ist, dass auch Großanleger wie die Versicherer ihre Kundengelder nur noch zu niedrigeren Zinsen anlegen können. Trotzdem bleiben viele Altverträge dank ihrer alten Garantiezinsen attraktiv und sollten optimiert fortgeführt werden. Neuabschlüsse von Renten- oder Kapitalversicherungen dagegen lohnen sich nicht mehr. Zu gering ist die Rendite, die nach Kosten vom Garantiezins übrig bleibt. Wer sich ein flexibles, effizientes und individuelles Vorsorgekonzept aufbauen möchte, kann sich zur Beratung an die Verbraucherzentrale Bayern wenden. Infos zu Terminvereinbarung und Kosten gibt es unter www.verbraucherzentrale-bayern.de.

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