Riskante Geldanlagen: Wer hier vertraut, liegt meistens falsch

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Finanzgeschäfte sind Vertrauenssache. Das hat eine aktuelle Untersuchung des Marktwächters Finanzen der Verbraucherzentralen zum Anlageverhalten auf dem grauen Kapitalmarkt ergeben. Die Befragung unter Kapitalanlegern zeigte, dass die Entscheidung für oder gegen eine Geldanlage erheblich von der Beziehung zwischen Anleger und Vermittler geprägt ist. Gerade wenn Bekannte oder Verwandte einen gut gemeinten Tipp geben oder von positiven Erfahrungen berichten, sind Anleger bei der Wahl der Geldanlage weniger kritisch. Sie gewähren dem Vermittler einen besonderen Vertrauensvorschuss. Dieses Vertrauen zahlt sich jedoch häufig nicht aus. „In unseren Beratungen erleben wir immer wieder, dass Verbraucher den falschen Versprechungen des Finanzvermittlers vertraut haben“, weiß Matthias Schmid, Finanzjurist der Verbraucherzentrale Bayern. „Statt mit einer sicheren Geldanlage fürs Alter vorzusorgen, haben sie nichtsahnend hochriskante Investments abgeschlossen.“

Anleger, die ihr Geld in geschlossene Fonds, Direktinvestments oder Nachrangdarlehen anlegen, hoffen meist, damit die spätere Rente aufzubessern. Wer Zweifel hat, ob er bei der Bank oder dem Finanzvermittler gut beraten wurde, kann sich an die Verbraucherzentrale Bayern wenden. Ein Jurist sichtet die Vertragsunterlagen und beurteilt die rechtliche Situation des Anlegers. Darüber hinaus erläutert der unabhängige Experte die Möglichkeiten für das weitere Vorgehen. Die Terminvereinbarung erfolgt online auf www.verbraucherzentrale-bayern.de/ oder telefonisch unter (089) 55 27 94 131.

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