Den Schwachstellen der Heizung auf die Spur kommen

Pressemitteilung vom
Heiz-Check der Verbraucherzentrale deckt Energieverluste auf
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Oft zeigen bereits die ersten kühlen Tage, dass die Heizung nur eingeschränkt funktioniert. Sie wird nicht richtig warm oder verursacht lästige Geräusche. Durch den Heiz-Check der Verbraucherzentrale Bayern lassen sich Schwachstellen aufdecken. „Die Erfahrungen aus der Beratung belegen, dass erschreckend viele Heizsysteme mehr Energie verbrauchen als notwendig wäre“, betont die Verbraucherzentrale. Häufig bedarf es nur kleiner Maßnahmen, um den Betrieb der Heizung zu optimieren. Durch einen sogenannten hydraulischen Abgleich oder Korrekturen der Regelungseinstellung können Besitzer eines Einfamilienhauses im besten Fall bis zu 150 Euro im Jahr einsparen. Das konkrete Optimierungspotenzial der jeweiligen Anlage ermittelt der Energieberater bei einem Heiz-Check. „Durchschnittlich sparen Haushalte zehn Prozent ihrer Heizkosten, wenn sie die empfohlenen Maßnahmen umsetzen“, so die Verbraucherzentrale Bayern.

Der Heiz-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die einen Gas-, Öl- oder Holzheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe besitzen. Der Energieberater kommt an zwei aufeinanderfolgenden kühlen Tagen zum Verbraucher nach Hause. Zwischen den Terminen zeichnen Messgeräte Temperaturverläufe im System auf. Mit Blick auf den Gebäudezustand und den Vorjahresverbrauch prüft der Energieberater, ob die Anlage ideal eingestellt ist. Er kontrolliert neben weiteren Punkten auch, ob die Größe des Kessels zum Gebäude passt und das Rohrsystem ausreichend gedämmt ist. Innerhalb von vier Wochen erhält der Verbraucher per Post einen Bericht mit der Gesamteinschätzung seines Heizsystems und mit individuellen Handlungsempfehlungen. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kostet der Heiz-Check nur 40 Euro. Termine können am kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter 0800 – 809 802 400 vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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