Alles Veggie?

Vegetarische und vegane Lebensmittel auf dem Prüfstand.
Ein Workshop in München und Nürnberg für Schüler*innen ab der 8. Klasse.
Sechs vegane Würstechen und eine kleine Schüssel mit Ketchup
Off

Zielsetzung:

  • Kennenlernen verschiedener Formen vegetarischer und veganer Ernährungsweisen
  • Erarbeiten, welche Nährstoffen bei diesen Ernährungsformen als kritisch einzustufen sind
  • Vergleichen vegetarischer bzw. veganer Ersatzprodukte mit dem tierischen Originalprodukt bezüglich Zutatenliste, Nährwerte und Preis
  • Bewerten der sensorischen Eigenschaften

 

Zielgruppe:

Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, Realschule, Gymnasium und Berufsschule

Konzept

Im Workshop "Alles Veggie?" lernen die Jugendlichen die verschiedenen Ernährungsformen kennen. Wer auf Fleisch, Fisch oder generell auf alle tierischen Produkte verzichtet, sollte seinen Speiseplan sorgfältig zusammenstellen, damit kein Nährstoff zu kurz kommt.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an verschiedenen Stationen und tragen ihre Ergebnisse in einem Arbeitsheft zusammen:

Station 1: Welche Formen vegetarischer Ernährung gibt es?

An dieser Station werden die Schülerinnen und Schüler mit einem kurzen Powerpoint-Vortrag ins Thema eingeführt. Sie erfahren unter anderem, welche Formen der vegetarischen Ernährung es gibt und sprechen über die vielfältigen Gründe für diese Ernährungsweise.

Station 2: Auf welche Nährstoffe müssen Vegetarier und Veganer besonders achten?

Anhand eines Puzzles erarbeiten sich die Jugendlichen spielerisch welche Nährstoffe bei dieser Ernährung besonders kritisch sind.

Station 3: Tierisch unklar?!

Honig, Bienenwachs, Laktose oder Kasein: es ist nicht immer einfach alle Zutaten und Inhaltsstoffe tierischer Herkunft zu kennen. An dieser Station erkennen die Schülerinnen und Schüler, welche Lebensmittel für Vegetarier und Veganer geeignet sind. Auch nehmen sie vegetarische und vegane Ersatzprodukte genauer unter die Lupe. Sie vergleichen die Ersatzprodukte mit den tierischen Originalen und analysieren die Nährwerte und den Preis.

Station 4: Wie schmeckt „vegetarische Wurst“?

Vegetarisch oder mit Fleisch? An dieser Station verkosten die Schüler zwei "Wurstvarianten" und bewerten ihre sensorischen Eigenschaften.

Benötigte Materialien:

Laptop, Beamer und vier Gruppentische

Zeitbedarf:

2 Schulstunden (1,5 Stunden). Die Anwesenheit und Begleitung der Lehrkraft ist bei der gesamten Veranstaltung erforderlich.

Kosten für die Durchführung:

In München und Nürnberg kommen wir gerne in Ihre Einrichtung und führen die Aktion mit den Schülern durch. Es können pro Tag maximal zwei Aktionen mit zwei Klassen stattfinden. Bei mehr Klassen kommen wir entsprechend an mehreren Tagen. Für zwei Klassen entstehen Kosten von 150 €, für drei Klassen (an zwei Tagen) 260 € zzgl. Fahrtkosten.

Zudem fallen Materialkosten in Höhe von etwa 10 € (je nach Klassengröße) an.

Im Rahmen von Projektwochen können Schulen über das Konzept „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ staatliche Mittel für externe Partner beantragen. Alle wichtigen Informationen darüber finden Sie beim StMUK.

Ansprechpartner

Zuständig für Raum München:

Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Referat Lebensmittel und Ernährung
Sabine Hülsmann
Mozartstraße 9
80336 München
Tel.: (089) 55 27 94 353
E-Mail: ernaehrung@vzbayern.de

Zuständig für Raum Nürnberg:

Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Referat Lebensmittel und Ernährung
Anke Wöbking
Albrecht-Dürer-Platz 6
90403 Nürnberg
Tel.: (089)  55 27 94 366
Email: ernaehrung-nbg@vzbayern.de

Mercedes GLK auf einem Parkplatz

Diesel-Urteil: Musterklage gegen Mercedes erfolgreich

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte im Zuge des Diesel-Skandals im Jahr 2021 eine Musterfeststellungsklage gegen die Mercedes-Benz Group AG eingereicht. Das Oberlandesgericht Stuttgart entschied, dass Mercedes Verantwortung für die bewusste Manipulation von Abgaswerten übernehmen muss.
Hausfront mit mehreren Balkonen mit Steckersolarmodulen

Neue Gesetze und Normen für Steckersolar: Was gilt heute, was gilt (noch) nicht?

Für Balkonkraftwerke gelten zahlreiche Vorgaben, die politisch oder technisch definiert sind. Was ist heute erlaubt und was nicht? Verschaffen Sie sich einen Überblick über Änderungen und Vereinfachungen.
Ein Gesundheitsgerät neben dem Wort Aufruf in einem Ausrufezeichen.

Healy: Keine wissenschaftliche Evidenz für Gesundheitsversprechen

Bei den Verbraucherzentralen beschweren sich immer mehr Menschen über das Produkt "Healy". Verkäufer:innen behaupten, das Medizinprodukt würde beispielsweise bei chronischen Schmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen helfen. Die Wirksamkeit von "Healy" ist aber nicht wissenschaftlich bewiesen.