Verpackungsflut eindämmen: Forderungen der Verbraucherzentralen

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Plastikmüll
Plastikmüll, wie er täglich im Haushalt anfällt
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Von Getränkeflaschen über Plastikschalen für Obst, Gemüse, Käse und Wurst bis zu Zahnpasta – überall findet sich Verpackungsmüll. Deutschland produziert so viel Plastikabfall wie kein anderes Land in Europa: 220 Kilogramm sind es pro Person und Jahr.  Geht es nach Verbraucherinnen und Verbrauchern, muss sich das ändern: 96 Prozent halten es für eher oder sehr wichtig, dass weniger Verpackungsmüll entsteht. Das zeigt eine Umfrage von KantarEmnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Jeder kann mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass der Müllberg weniger stark wächst. Zusätzlich muss die Politik aber die Rahmenbedingungen verändern. Dafür setzt sich die Verbraucherzentrale Bayern gemeinsam mit den Verbraucherzentralen in den anderen Bundesländern sowie dem Verbraucherzentrale Bundesverband ein. Wir fordern:

  • Die Recyclingfähigkeit muss schon bei der Entwicklung von Produkten und Verpackungen berücksichtigt werden.
  • Mehr Produkte sollten auch unverpackt angeboten werden.
  • Mülltrennung muss einfacher werden.
  • Mehrwegsysteme müssen gefördert und ausgebaut werden.
  • Die Bundesregierung muss konkrete Ziele festlegen, um das derzeitige Abfallaufkommen zu verringern.
     

Auf einem Faktenblatt haben wir unsere Forderungen näher erläutert und kompakt weitere Informationen zum Thema „Abfallvermeidung“ zusammengestellt.