Menü

Stichwort "Lebenshaltung": Die Kosten während des Studiums

Stand:

Der Durchschnitts-Hochschüler gibt im Monat 819 Euro aus.

Off

Natürlich gibt es nicht "den" Studenten oder "die" Studentin. Wie teuer ein Studium letztlich ist, hängt von vielen Faktoren ab: Wohnt der Studierende noch zuhause? Wo studiert er oder sie? Wie sieht die Freizeitgestaltung aus? Das Deutsche Studentenwerk legt in der Sozialerhebung – mittlerweile ist es die 21. Untersuchung dieser Art – zunächst einmal den "Normalstudenten" zugrunde: ledig, im Erststudium, nicht mehr bei den Eltern lebend.

Die Ausgaben dieses Durchschnitts-Studierenden teilten sich der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks* zufolge pro Monat im Jahr 2016 wie folgt auf:

Miete/Nebenkosten

323,- €

Ernährung

168,- €

Kleidung

42,- €

Lernmittel

20,- €

Auto/ÖPNV

94,- €

Krankenversicherung/Arztkosten/Medikamente

80,- €

Telefon, Internet, Rundfunk-/Fernsehgebühren

31,- €

Freizeit, Kultur, Sport

61,- €

Insgesamt

819,- €

Hinzu kommen Sozialbeiträge.

Miete als größte Belastung

Die Ausgaben für eine eigene Wohnung bzw. ein Zimmer sind der größte Batzen, der das studentische Budget belastet. Mehr als ein Drittel geben Studierende durchschnittlich für ihre Bleibe aus. Die tatsächlichen Mietausgaben schwanken jedoch erheblich. Das hängt zum einen vom Studienort ab, zum anderen auch von der Wohnform (Wohnheim, WG-Zimmer oder eigene Wohnung).

Spar-Möglichkeiten

Was die anderen Ausgabenposten angeht, so ist Sparen nur individuell möglich. Für Studierende gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, günstig in der Mensa zu essen. Ansonsten heißt es - beispielsweise beim Telefon und Internet: Preise vergleichen und auch auf Studententarife achten.

Ob ein Student ein Auto braucht oder nicht, muss jeder für sich selber beantworten. An vielen Hochschulen ist im Sozialbeitrag ein Semesterticket enthalten, das freie Fahrt in Bus und Bahn erlaubt.