50 Jahre VZ Bayern

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Festakt am 25. November 2009 in der Residenz München

Textbutton - seit 50 Jahren

Rund 300 Gäste feierten Ende November mit der Verbraucherzentrale Bayern deren 50. Geburtstag in der Residenz München. Zu den Gratulanten zählte auch Ministerpräsident Horst Seehofer, der die Organisation als "mutigen und unverzichtbaren Anwalt für die Verbraucher in Bayern" würdigte.

"Verbraucherschützer zu sein, das geht nicht ohne besonderes Herzblut, besondere Leidenschaft, besonderes Engagement und eine besonders große Portion Idealismus." Mit diesen Worten dankte Vorstand Marion Breithaupt-Endres beim Festakt anlässlich des runden Geburtstags der Verbraucherzentrale Bayern ihren Mitarbeitern.

Saal


Rund 300 Gäste feierten zusammen mit der Verbraucherzentrale Bayern im festlichen Max-Joseph-Saal der Münchener Residenz.

Deren erfolgreiche Arbeit, die seit nunmehr einem halben Jahrhundert im Dienst der bayerischen Konsumenten steht, wurde Ende November im festlichen Max-Joseph-Saal der Münchener Residenz gebührend gewürdigt.

Rund 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft, von Verbänden und Behörden sowie zahlreiche Medienvertreter waren erschienen, um mit der Verbraucherzentrale Bayern zu feiern. Zu den Gratulanten zählten neben Ministerpräsident Horst Seehofer und Landtagsvizepräsident Jörg Rohde mehrere Mitglieder des Bayerischen Landtags. Staatsministerin Dr. Beate Merk hatte ihr Kommen krankheitsbedingt kurzfristig leider absagen müssen.

Seehofer, Breithaupt-Endres, Dr. Brinkmann
Ministerpräsident Horst Seehofer mit Marion Breithaupt-Endres (Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern) und Dr. Werner Brinkmann (Vorstand der Stiftung Warentest) (v.l.)

In seinem Grußwort lobte der Bayerische Ministerpräsident die "deutlich vernehmbare Stimme der Verbraucherzentrale", ohne die der Verbraucherschutz in Bayern nicht den Stellenwert hätte, welchen er "im öffentlichen Bewusstsein hat und haben muss." Des Weiteren betonte er die Bedeutung unabhängiger Verbraucherinformation: "Sie ist heute in der immer komplexeren Welt als kompetenter Lotse durch den vielzitierten Verbraucherdschungel notwendiger denn je." Der Ministerpräsident sagte der Verbraucherzentrale Bayern daher zu, sie auch weiterhin politisch zu unterstützen.

Ministerpräsident Horst Seehofer
Ministerpräsident Horst Seehofer

Wir helfen entscheiden!

Auf die immer undurchsichtiger werdende Konsumlandschaft verwies auch Vorstand Breithaupt-Endres, die ihre Rede unter das Motto des Jubiläumsjahrs "Wir helfen entscheiden!" gestellt hatte. Mit den Zuhörern unternahm sie darin eine Reise durch die Geschichte der Organisation – von den Anfängen im "Wirtschaftswunderland", als Tipps für Hausfrauen im Vordergrund standen, bis zur heutigen Finanzmarktkrise. Hier appellierte sie an die Politik, verbraucherfreundliche Regeln durchzusetzen. "Solange Banken an Provisionen und Gebühren verdienen, werden Verbraucher unterm Strich immer den Kürzeren ziehen", prognostizierte Breithaupt-Endres.

Marion Breithaupt-Endres
Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern

Der Schwerpunkt der Verbraucherschützer läge währenddessen auch in Zukunft bei der Verbraucherberatung und –information, für welche die derzeitigen Beratungskapazitäten jedoch bei Weitem nicht mehr ausreichten. "Wir brauchen ein dichtes Beratungsstellennetz mit ausreichend Personal, um für die Menschen da sein zu können. Wir benötigen eine finanziell verlässliche und angemessene Finanzierung", so der Vorstand.

Die finanziellen Mittel der Organisation wurden auch von Christoph Deumling vom Bayerischen Rundfunk angesprochen, der den Festakt höchst interessant und amüsant moderierte. So wandte er sich an den Ministerpräsidenten mit der feinsinnigen Bitte, sich die sonst so löbliche Betonung des Wortes "sparen" angesichts eines so freudigen Jubiläums zu "sparen".

Moderator Christoph Deumling
Moderator Christoph Deumling

Vollzeitjob Verbraucher?

In lockerer Atmosphäre führte Deumling durch die Gesprächsrunde zum Thema "Vollzeitjob Verbraucher?! – Der informierte Konsument zwischen Anspruch und Wirklichkeit". An ihr beteiligten sich neben Ministerpräsident Seehofer und Vorstand Breithaupt-Endres auch der Präsident des Bayerischen Einzelhandelsverbandes, Michael Krines, der Vorstand der Stiftung Warentest, Dr. Werner Brinkmann, sowie der Journalist Dietmar Gaiser. Für Staatsministerin Dr. Merk sprang Dr. Thomas Dickert als Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz ein, und auch Gerd Billen, Vorstand des Berliner Bundesverbands der Verbraucherzentralen, ließ sich spontan zum mitdiskutieren überreden.

Gesprächsrunde
V.l.n.r.: Moderator Christoph Deumling, Ministerpräsident Horst Seehofer, Dr. Thomas Dickert (Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz), Gerd Billen (Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband), Marion Breithaupt-Endres (Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern), Dr. Werner Brinkmann (Vorstand der Stiftung Warentest), Michael Krines (Präsident des Bayerischen Einzelhandelsverbandes), Dietmar Gaiser (Journalist)

Die Teilnehmer sprachen nicht nur die trotz gesetzlicher Änderungen immer noch bestehenden Probleme mit unerlaubter Telefonwerbung an. Darüber hinaus lag der Fokus auf der mangelhaften Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln sowie auf dem Datenschutz. Die Gesprächsrunde machte deutlich, dass Verbrauchersorgen einen jeden betreffen und selbst ein Ministerpräsident hin und wieder den Überblick verliert. So gab Seehofer zu, die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen seiner Bank aufgrund der Vielzahl an Informationen nur überflogen zu haben. Das Fazit der Festveranstaltung musste letztlich lauten, dass der Verbraucherschutz in Bayern trotz der erreichten Erfolge auch in Zukunft noch viele schwierige Herausforderungen zu bewältigen haben wird.

Gemütlich klang die Jubiläumsfeier anschließend im nahegelegenen Theatinergang der Residenz aus, in welchem der Ministerpräsident zu einem Staatsempfang einlud. Hier ließen die Gäste in festlichem Ambiente nicht nur den gelungenen Abend sondern auch 50 Jahre Verbraucherzentrale Bayern nochmals Revue passieren.

Hugo Siegmeth Trio
Das Hugo Siegmeth Trio sorgte beim Staatsempfang für die musikalische Untermalung.

Die Anfänge – das Jahr 1959

ehem. Logo der Verbraucherzentrale
Das frühere Logo der Verbraucherzentrale.

In den 50er-Jahren erlebt die junge Republik das ungeahnte Wirtschaftswunder. Es ermöglicht den Bundesbürgern ganz allmählich einen immer höheren Lebensstandard und ruft erstmals auch Verbraucherschützer auf den Plan.

1959 gründen im Freistaat 13 Vereine die "Bayerische Verbrauchergemeinschaft e.V." (Untertitel: Verbraucherzentrale). In München wird eine Beratungsstelle eingerichtet. Die Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig und geben in erster Linie Koch- und Nähkurse. Auch Ratschläge zur richtigen Bedienung von Waschmaschinen und der notwendigen Saugkraft von Staubsaugern werden erteilt.

Die Verbraucherzentrale etabliert sich – die 60er und 70er

1960-1970

Verbraucherschutz ist für die meisten Bürger zu Beginn des Jahrzehnts noch ein Fremdwort. Viele glauben unkritisch, was ihnen die Werbung verspricht. Um das Bewusstsein für zu hohe Preise zu schärfen, meldet das "Markttelegramm" jede Woche die Preise der wichtigsten Lebensmittel. Angenommen werden die Beratungs- und Informationsangebote in erster Linie von der preisbewussten Mittelschicht. Bei sozial schwachen Bevölkerungsteilen sind die Verbraucherschützer kaum bekannt und die besser situierten Bürger glauben, keinen Bedarf an den Informationen zu haben. Mitte der 60er beginnt eine Phase des Umbruchs. Ein neues politisches Bewusstsein bildet sich in der Gesellschaft heraus.

Logo
Er war beliebt und die Themen wechselten wöchentlich: 20 Jahre lang konnten sich Verbraucher beim telefonischen Ansagedienst aktuelle Informationen anhören. Erst 1997 wich das Angebot dem Aufkommen "Neuer Medien".

In dieser Zeit wird den Verbraucherverbänden eine Klagebefugnis zugestanden: Durch Änderungen im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) erhalten sie 1965 die Möglichkeit, gegen unseriöse Werbemethoden von Unternehmen gerichtlich vorzugehen. Doch trotz des Kompetenzgewinns wird man als Organisation noch nicht genügend ernst genommen. Viele Händler weisen die Mitarbeiterinnen barsch ab, wenn sie im Namen von Verbrauchern reklamieren wollen.

1972

Einen großen Presseansturm müssen die Mitarbeiter anlässlich der Olympischen Spiele in München bewältigen. Bereits im Vorfeld des Großereignisses gehen zahlreiche Beschwerden über gestiegene Preise ein.

1973

Während das stürmische Wirtschaftswachstum in der BRD einer Konjunkturkrise weicht, erfolgt die endgültige Namensänderung in "Verbraucherzentrale Bayern e.V.". Im Freistaat gibt es nun fünf Beratungsstellen. Das dominierende Thema ist neben der Fleischpreissteigerung auch die Ölkrise. Für den 25. November und drei folgende Sonntage spricht die Bundesregierung ein Fahrverbot aus. In dieser Zeit entsteht der Bedarf an einer Energieeinsparberatung, die fünf Jahre später fest etabliert ist.

1977

Die Verbraucherzentralen erhalten die Befugnis, mit einer Unterlassungsklage gegen unzulässige Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) vorzugehen.

1978

In der Produktberatung sind Elektrohaushaltsgeräte wie Wäschetrockner und Geschirrspülmaschinen die begehrtesten Artikel. Tipps zum Gebrauchtwagenkauf gibt die Verbraucherzentrale Bayern auf den Verbraucherausstellungen Allgäuer Festwoche, Augsburger Frühjahrsmesse und Consumenta in Nürnberg. Unterdessen kommen in Deutschland die ersten "no-name"-Produkte auf den Markt.

Steigendes Umweltbewusstsein in den 80ern

1980


Muenchner Geschaefts- und Beratungsstelle, Haydnstrasse 7
Die Räume der Münchner Geschäfts- und Beratungsstelle befanden sich ehemals in der Haydnstraße 7.

Die Verbraucherzentrale Bayern unterhält nun landesweit ein Netz von 16 Beratungsstellen und fünf Nebenstellen. Mit der Erlaubnis zur Rechtsberatung wird ein Meilenstein in Richtung umfassender Verbraucherberatung erreicht. Bundesweit gewinnt die "Alternativ-Bewegung" immer mehr Anhänger. Die Abrufzahlen für den telefonischen Ansagedienst "Verbraucher- und Einkaufstipps" steigen sprunghaft an, wöchentlich wird eine "Kleine Verbraucherkunde" herausgegeben.

1983

Bei einer in 14 bayerischen Städten durchgeführten Straßenumfrage geben 56 Prozent der angesprochenen Personen an, die Verbraucherzentrale zu kennen.

1985

Für die Ernährungsberatung ist es ein Skandaljahr von bisher unbekanntem Ausmaß: Glykol in Wein sowie verunreinigte Nudeln sorgen wochenlang für Schlagzeilen und eine Flut von Anfragen besorgter Verbraucher.


Flyer FCKW - nein danke!
Das FCKW-Faltblatt erwies sich 1987 als Renner. Besonders Schulklassen und Jugendgruppen forderten es in großen Stückzahlen an.

1986

Im Kernkraftwerk von Tschernobyl schmilzt der Reaktorkern und verursacht die bislang größte Katastrophe in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Atomenergie. Die radioaktive Belastung von Lebensmitteln drängt alle anderen Themen in den Hintergrund. Auf dem Gebiet des rechtlichen Verbraucherschutzes tritt das Haustürwiderrufsgesetz in Kraft, um Kunden besser vor Überrumpelung zu schützen.

1987

Da in der Bevölkerung das Bewusstsein für ökologische Risiken zunimmt, wird ein Umweltreferat eingerichtet. Darüber hinaus entsteht eine bundesweit einheitliche Infothek. Für dieses Selbstinformationssystem erarbeiten Fachleute die wichtigsten Informationen zu den unterschiedlichen Themen und fügen systematisch die Testergebnisse von Stiftung Warentest und Fachzeitschriften ein.

Telekommunikation und Internet – die 90er-Jahre

1990

Flyer beratungsbrief
1996 erhielten Pflichtversicherte das Recht, ihre Krankenkasse zu wechseln.

Am 3. Oktober ist Deutschland wieder vereint. Zahlreiche Tagesbesucher in den nordbayerischen Beratungsstellen spiegeln das Informationsdefizit und die Probleme in den neuen Bundesländern wider. Die höchste Zuwachsrate hat die Versicherungsberatung. Das Image des klassischen Versicherungsagenten als Vertrauensperson bröckelt.

1993

Die öffentlichen Mittel reichen nicht mehr aus, das Leistungsangebot aufrecht zu erhalten. Ab 1. April müssen sich die Verbraucher deshalb mit fünf Mark an den Beratungskosten beteiligen. Unterdessen gibt die Europäische Organisation für Kernforschung in Genf das "World Wide Web" für die Öffentlichkeit frei.

1996

Wer mit den Leistungen seiner Krankenkasse nicht zufrieden ist oder die Beiträge für zu hoch befindet, kann erstmals auch als Pflichtversicherter die Krankenkasse wechseln. Das meist gefragte verbraucherpolitische Thema ist die Änderung der Ladenschlusszeiten.

1998

Am 1. Januar endet das Festnetz-Monopol der Telekom. Die Liberalisierung des Telefonmarktes führt zu großer Verunsicherung der Verbraucher. Die Informationspolitik der Anbieter ist völlig mangelhaft, fast täglich ändern sich die Tarife, auch die Rechtslage ist ungeklärt. Der Ratgeber der Verbraucherzentralen "Telefonieren nach neuen Regeln" ist äußerst begehrt. Im selben Jahr geht Ebay Deutschland online.

"Teuro" und BSE – das neue Jahrtausend startet turbulent

2000

Karikatur Verbraucherschutz

Regelrecht überschüttet mit Anfragen werden in diesem und im darauffolgenden Jahr die Mitarbeiterinnen der Ernährungsabteilung: Im November erreicht die Rinderseuche BSE offiziell auch Deutschland. Der Rindfleischmarkt bricht zusammen und Tiermehl wird verboten. Zeitgleich mit dem größten Lebensmittelskandal in der Geschichte der BRD wird in Berlin als Nachfolgeorganisation der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) der "Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)" gegründet.

2001

Als Folge der BSE-Krise schafft die bayerische Staatsregierung ein neues Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz. Damit wird ein Signal gesetzt, dass Verbraucherschutz gleichberechtigt neben den anderen Politikfeldern stehen muss. Die Verbraucher bekommen durch die Abschaffung des Rabattgesetzes das Recht zu feilschen.

2002

An Neujahr wird von der Deutschen Mark Abschied genommen. Der ursprünglichen Euphorie über das neue Geld folgt schnell Verärgerung: Der "Teuro" ist in aller Munde. Im Juli startet die Pilotphase des neuen Beratungsprojektes "Private Altersvorsorge". Die Nachfrage ist überwältigend und die wenigen Termine sind bald restlos ausgebucht.

2005

Telekommunikations- und Internetanbieter erweitern ständig ihr Angebot und stellen die Rechtsberatung vor viele neue Probleme. Massiver denn je sind dubiose Firmen und Abzocker auf der Suche nach dem schnellen Geld.

2006

Einer der größten Aufreger des Jahres sind ungebetene Werbeanrufe. Besonders die Telekommunikationsbranche fällt negativ auf. Die Beschwerden über einen Anbieter sind so zahlreich, dass die Verbraucherzentrale Bayern gerichtlich gegen ihn vorgeht – mit Erfolg.

2007

Extreme Wetterereignisse und der Bericht des Weltklimarats katapultieren das Thema Klimaschutz auf die Titelseiten.

Klimaausstellung
Unter dem Motto "Klima schützen kann jeder!" startete 2007 die Wanderausstellung der Verbraucherzentrale Bayern.

Mit Nachdruck wird klar, dass Veränderungen des Klimas nicht mehr nur ein Zukunftsproblem sind, sondern bereits stattfinden. Die Verbraucherzentrale Bayern erarbeitet die Wanderausstellung "Klima schützen kann jeder!", weitere Energieberatungsstützpunkte werden eröffnet.

heute

Die sich Ende des Jahres 2008 dramatisch zuspitzende Finanzmarktkrise hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig unabhängige Verbraucherinformation in sehr vielen Lebensbereichen ist. Das erklärte Ziel, eine gleiche Augenhöhe zwischen Konsumenten und Wirtschaft zu schaffen, hat nach 50 Jahren nicht an Bedeutung verloren! Verbraucherfreundliche Regeln im Finanzmarkt durchzusetzen, für fairen Wettbewerb im Gesundheitswesen und auf den Energiemärkten zu sorgen, der Schutz der Verbraucher in der digitalen Welt und der Kampf gegen den Klimawandel – dies werden in den kommenden Jahren die zentralen Herausforderungen sein.

Bayernkarte
Zur Verbraucherzentrale Bayern gehören 16 Beratungsstellen (rot) und 11 Energieberatungsstützpunkte (grün). Das Themenspektrum reicht von Verbraucherrecht, Versicherungen und Altersvorsorge bis hin zu Ernährung, Umwelt und Energie.

Zahlen: Die Verbraucherzentrale Bayern unterhält 16 Beratungsstellen, beschäftigt 69 fest angestellte Mitarbeiter und 35 Honorarkräfte und verfügt über einen Etat von ca. 4 Millionen Euro. Im Jahr 2008 zählte die Verbraucherzentrale Bayern alles in allem 1,7 Mio. Verbraucherkontakte.
Stand: 31.12.2008
Finanzierung: Die Arbeit der Verbraucherzentrale Bayern wird zu einem wesentlichen Teil aus staatlichen Mitteln finanziert, da sie öffentliche Aufgaben wahrnimmt. Für die Kontinuität der Leistungen ist eine Finanzierung durch den Freistaat Bayern in angemessenem Umfang unerlässlich. Durch entgeltliche Angebote von Informationen und Dienstleistungen kann ein begrenzter Teil des Finanzbedarfs ergänzend gesichert werden.