Was die Politik für Verbraucher tun muss

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Im September wird ein neuer Bundestag gewählt. Seine Forderungen an die Parteien für eine bessere Verbraucherpolitik hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) jetzt mit dem Start der Kampagne "Verbraucher zählen! Verbraucher wählen!" formuliert.

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"Wer für mehr Sicherheit im Alltag und mehr Vertrauen in Politik und Wirtschaft sorgen will, kommt am Thema Verbraucherschutz nicht vorbei. Die Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern zählen. Ob Altersvorsorge, Gesundheit oder Digitales: Der vzbv zeigt, wo die Politik handeln muss", sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Dazu hat der vzbv die Kampagne "Verbraucher zählen! Verbraucher wählen!" gestartet, mit der die Verbraucherschützer in den kommenden Wochen erklären, wie aus Ihrer Sicht Verbraucherpolitik in der nächsten Legislaturperiode gestaltet werden soll.

Fünfzehn Kernforderungen hat der vzbv aufgestellt. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Forderung nach einem einfachen und kosteneffizienten privaten Altersvorsorgeprodukt, von dem über 35 Millionen Verbraucher profitieren könnten.

  • Schnelles Internet auch für die 19 Millionen Haushalte in Deutschland, die bisher nicht an einen modernen Breitbandanschluss gelangen können.

  • Mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der Kosten für die Energiewende, denn bisher geben Strom- und Gasversorger sinkende Kosten nicht immer vollständig an die Kunden weiter.

 

Alle Forderungen des vzbv sind mit Erläuterung ab sofort auf der neuen Kampagnenseite zu "Verbraucher zählen! Verbraucher wählen!" abrufbar: verbraucher-zaehlen.de Geplant sind hier auch ein Wahlcheck und Interviews mit den Spitzenkandidaten. Was wollen diejenigen, die zur Wahl stehen, für Verbraucher erreichen?

Hier findet sich eine ausführliche verbraucherpolitische Bilanz der aktuellen Legislaturperiode aus der Sicht des vzbv.