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Häufig gestellte Fragen

Sind Fischstäbchen gesund?
Mein Kind mag keine Milch - Was ist zu tun?
Was kann ich machen, wenn mein Kind kein Gemüse isst?
Dürfen Kinder Cola oder Eistee trinken?
Steckt in Kinderschokolade viel Milch?
Wie viel Süßigkeiten sind erlaubt?
Nuss-Nougat-Creme als Brotaufstrich - zum Frühstück ok?
Brauchen Kinder Vitamintabletten und angereicherte Lebensmittel?
Im Kindergarten isst mein Kind alles, zu Hause ist es sehr wählerisch!?
Pizza, Pasta und Pommes gehen immer - wie kann man daraus gesunde Mahlzeiten gestalten?
Wie lässt sich die Süßigkeitenschlacht beim Kindergeburtstag vermeiden?
Wie sieht ein gesunder Durstlöscher aus?
Sind Lebensmittel mit Alkohol für Kinder schädlich?
Ist das Aufwärmen in der Mikrowelle schädlich?
Ist Traubenzucker gesünder als normaler Zucker?
Kann ich mein Kind auch vegetarisch ernähren?
Sind Müsliriegel eine gesunde Zwischenmahlzeit?
Brauchen Kinder mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Lebensmittel?
Wie gefährlich ist Acrylamid?
Wie wichtig ist das Frühstück?
Müssen Kinder einmal täglich warm essen?

Sind Fischstäbchen gesund?
Kinder lieben Fisch in Form von Fischstäbchen. Und mittlerweile sind diese besser als ihr Ruf. Sie bestehen weder aus Fischabfällen noch aus minderwertigem Fisch. Fischstäbchen werden meist aus Alaska-Seelachs oder Seelachs hergestellt. Seelachs leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Jod. Leider enthalten Fischstäbchen durch die Panade, die in der Regel ca. ein Drittel des Fischstäbchens ausmacht und sich beim Braten mit Fett vollsaugt, auch reichlich Fett. Fünf Fischstäbchen aus der Pfanne bringen so ca. 17 Gramm Fett auf den Teller. Das sind fast 80% der maximalen Menge an Fett, die ein Kind in einer Hauptmahlzeit essen sollte. Bereiten Sie Fischstäbchen daher besser ohne Zugabe von Fett im Backofen zu. Bieten Sie Ihrem Kind Fisch auch in anderen Zubereitungsarten an. In Kombination mit Nudeln und der Lieblingstomatensoße oder als Fischburger kommt er vielleicht genauso gut an. Ein Rezept zum Fischburger finden sie in unseren Rezepten

Mein Kind mag keine Milch. Was ist zu tun?
Bieten Sie Ihrem Kind selbst gekochten weniger gesüßten Kakao, Joghurt oder Dickmilch an. Oft werden selbst hergestellte Milchmischgetränke mit frischem Obst gerne getrunken. Pürieren Sie Bananen oder Beerenobst mit Milch oder Buttermilch. Achtung: Fertig zu kaufende Milchmischgetränke enthalten oft viel Zucker, Farb- und Aromastoffe und wenig Frucht. Falls Ihr Kind konsequent auf Milch und Milchshakes verzichtet, können Sie Milch auch gut in Milchreis, Pudding, Pfannkuchen oder Grießbrei, Aufläufen oder Kartoffelpüree verstecken. Weitere Möglichkeiten, den Calciumbedarf zu decken bieten calciumreiches Mineralwasser, Beerenfrüchte oder Gemüse, zum Beispiel Fenchel, Porree oder Brokkoli.

Was kann ich machen, wenn mein Kind kein Gemüse isst?
Isst ihr Kind tatsächlich überhaupt kein Gemüse? Oft werden nur bestimmte Sorten oder Zubereitungsarten abgelehnt, weil es "so hart ist" oder "so komisch schmeckt". Bieten Sie die verschiedenen Gemüsesorten also in unterschiedlichen Varianten an: Roh mit Dip, im Salat, Auflauf oder Eintopf. Manchmal lässt sich Gemüse auch in pürierten Soßen oder Suppen gut verstecken. Kinder mögen es auf dem Teller übersichtlich. Wilde Gemüsemischungen werden häufiger abgelehnt als einzelne Komponenten, die sich gut voneinander unterscheiden lassen. Mag ihr Kind wirklich kein Gemüse, kann der mangelnde Gemüseverzehr für eine gewisse Zeit auch mit einem erhöhten Konsum von Obst und Kartoffeln ausgeglichen werden. Doch langfristig ist der Gemüsekonsum unverzichtbar. Vertrauen Sie vor allem darauf, dass ihr Kind durch ihr Vorbild und ihre Anleitung lernt, selbst zu entscheiden, welche Komponenten für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind.

Dürfen Kinder Cola oder Eistee trinken?
Colagetränke enthalten nicht unerhebliche Mengen an Koffein und sind daher für kleine Kinder ungeeignet. Außerdem enthalten sie reichlich Zucker (7 Stücke Würfelzucker pro Glas 0,2L), Farb- und Aromastoffe und Säuerungsmittel. Vitamine und Mineralstoffe fehlen dagegen völlig. Light- oder Diätgetränke enthalten zwar keinen Zucker, dafür aber Süßstoffe, die in der Kinderernährung nichts zu suchen haben. Die sogenannte Kinder-Cola ist zwar koffeinfrei, weist aber den vollen Zuckergehalt auf und ist daher ebenfalls nicht zu empfehlen. Gute, gesunde und preiswerte Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser sowie verdünnte Obstsäfte. Mehr zum Thema Getränke finden Sie hier.

Steckt in Kinderschokolade viel Milch?
Natürlich sind in einem Lebensmittel, das mit Milch hergestellt wird, auch die wichtigsten Bestandteile der Milch enthalten. Das reicht aber nicht aus, um Kinderschokolade zu einem wichtigen Milchlieferanten zu machen. In erster Linie liefert Kinderschokolade Fett und Zucker. Im Vergleich zu einem Viertelliter Milch liefert eine Tafel Kinderschokolade mehr als die vierfache Menge an Kohlenhydraten (hauptsächlich zugesetzter Zucker) und mehr als die vierfache Menge an Fett und dreimal soviele Kalorien. Kinderschokolade ist eine Süßigkeit wie jede andere Schokolade auch und leistet keinen Beitrag zur Versorgung mit Milchprodukten. Hier will die Werbung uns suggerieren, dass ein Produkt mit der guten und gesunden Milch auch besonders gut für Kinder sein muss. Das ist – wie oben beschrieben – nicht so.

Wie viel Süßigkeiten sind erlaubt?
Ein Leben ohne Süßigkeiten können sich Kinder und seien wir ehrlich auch nur die wenigsten Erwachsenen wirklich vorstellen. Und es ist auch nicht notwendig, Süßigkeiten vollständig zu verbieten. Denn erstens sind Verbote sehr verlockend und zweitens lässt sich ein Verbot gar nicht durchhalten. Wichtig sind ein möglichst maßvoller Umgang und einige Regeln, die Kindern leicht zu vermitteln sind.

Als Maß für die Menge der Süßigkeiten, die an einem Tag gegessen werden dürfen, eignet sich die zur Schale geformte Kinderhand. Was hinein passt, darf über den Tag gegessen werden. Generell sollte nicht permanent zwischendurch genascht werden, sondern eher einmal täglich, um die Belastung für die Zähne möglichst gering zu halten. Überlassen Sie die Auswahl der Süßigkeiten Ihrem Kind, Sie bestimmen nur die Menge. Um das richtige Maß kennen zu lernen, eignet sich auch eine Naschdose, in der die Naschration einer Woche aufbewahrt wird.

Machen Sie Ihrem Kind klar, dass diese erst nach einer Woche wieder aufgefüllt wird, auch wenn die Dose schon nach zwei Tagen leer sein sollte. So wird das Einteilen eine Herausforderung, die die Selbstständigkeit und das vorausschauende Denken und Handeln Ihres Kindes fördert. Außerdem sollten Sie den Ursachen für das Naschen auf den Grund gehen. Überprüfen Sie zunächst ihr eigenes Naschverhalten, denn Sie dürfen nicht vergessen, dass Sie immer auch eine Vorbildfunktion haben und Ihr Kind ahmt ihr Verhalten nach.

Auch zu lange Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten können Ursache für Verlangen nach Süßigkeiten sein. Hier können herzhafte Zwischenmahlzeiten, frisches Obst, Nüsse oder Trockenfrüchte Abhilfe schaffen. Süßigkeiten werden auch oft aus Langeweile, Kummer, Trost oder Belohnung gegessen. Diese Verhaltensweisen lassen nicht wenige Erwachsene in späteren Jahren mit Übergewicht kämpfen. Als Alternativen bieten sich gemeinsame Aktivitäten, besondere Spiele oder einfach mal Kuscheln und miteinander reden an.

Nuss-Nougat-Creme als Brotaufstrich - zum Frühstück ok?
Nuss-Nougat-Creme enthält reichlich Fett und Zucker und bietet nicht gerade einen optimalen Start in den Tag. Hin und wieder ist sicherlich mal ein Brot mit Nuss-Nougat-Creme erlaubt. Doch sollte das Frühstück dann keine weiteren fetthaltigen Brotbeläge beinhalten, sondern mit Obst und Rohkost ergänzt werden. Alles rund um ein gesundes Frühstück finden Sie hier.

Brauchen Kinder Vitamintabletten und angereicherte Lebensmittel?
Nein! Gesunde Kinder brauchen keine Vitamintabletten, angereicherte Säfte, Joghurts oder ähnliche Produkte. Die meisten Kinder sind mit Vitaminen und Mineralstoffen ausreichend versorgt. Mögliche Defizite, z. B. bei Calcium, Eisen- oder Jod können durch eine gezielte Lebensmittel-Auswahl behoben werden. Zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe erreichen nie die harmonische Zusammensetzung in den Lebensmitteln. Angereichert werden in erster Linie Frühstückscerealien, Milchprodukte und Süßigkeiten. Auch wenn die meisten angereicherten Lebensmittel in Bezug auf einen erhöhten Gehalt an wasserlöslichen Vitaminen, den B-Vitaminen und Vitamin C, unproblematisch sind - ein Zuviel wird in der Regel ausgeschieden - bei den Mineralstoffen und fettlöslichen Vitaminen, wie die Vitamine A und D, sieht das schon anders aus. Verschiedene Mineralstoffe beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Wirkung und Verwertung, z. B. vermindert Calcium die Ausnutzung von Eisen.

Im Kindergarten isst mein Kind alles, zu Hause ist es sehr wählerisch!?
Kinder tragen über ihr Verhalten bei den Mahlzeiten gerne kleine Machtkämpfe aus. Das wählerische Verhalten kann also durchaus eine andere Ursache als die tatsächliche Ablehnung der angebotenen Speise haben. Vielleicht sucht es nach mehr Aufmerksamkeit während der Mahlzeit. Nehmen Sie an der Mahlzeit aktiv teil, d. h. essen Sie selbst auch mit. Ein gutes Vorbild ist alles! Die Tatsache, dass Ihr Kind im Kindergarten alles isst, liegt auch am gemeinsamen Erlebnis des Mittagessens. Beziehen Sie Ihr Kind auch in die Speisenplanung mit ein oder lassen Sie es bei der Zubereitung helfen. Ein Gericht, bei dessen Entstehung Ihr Kind mitgewirkt hat, wird sicher mit viel Stolz und großem Appetit gegessen.

Pizza, Pasta und Pommes gehen immer, wie kann man daraus gesunde Mahlzeiten gestalten?
Diese drei Komponenten sind ja nicht grundsätzlich schlecht. Es kommt immer auf die Kombination und Zubereitungsart an. Eine Pizza belegt mit viel frischem Gemüse und evtl. einem Teig aus Vollkornmehl ist durchaus eine gesunde Mahlzeit. Und auch bei Pastagerichten gibt es unzählige Kombinationen mit Gemüse, Tomaten oder Fisch, die aus Nudeln ein vollwertiges Gericht machen. Und hin und wieder spricht auch nichts gegen Pommes, wenn diese z. B. mit Salat oder Rohkost kombiniert werden oder fettärmer selbstgemacht aus dem Backofen kommen. Weitere Rezepte für gesunde Kinderkost finden Sie in unseren Rezepten.

Wie lässt sich die Süßigkeitenschlacht beim Kindergeburtstag vermeiden?
Ein Kindergeburtstag soll vor allem eines: viel Spaß machen. Und dazu gehören nicht zwangsläufig auch Süßigkeiten. Natürlich darf ein Geburtstagskuchen nicht fehlen. Darüber hinaus bietet sich klein geschnittenes Obst als süßer Snack für zwischendurch an. Als Preise für gewonnene Spiele eignen sich auch kleine, nicht essbare Geschenke wie Luftballons, Lesezeichen, Seifenblasen, Perlen usw. Oder der Gewinner darf einfach das nächste Spiel bestimmen. Sind die Kinder mit den vielen Spielen und anderen Aktivitäten abgelenkt, stellt sich die Frage nach Süßem oft erst gar nicht. Wichtig ist, dass ausreichend Getränke für die kleinen Energiebündel bereit stehen. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ungesüßte Durstlöscher anzubieten. Schauen Sie doch einfach in unseren Rezepten nach. Weitere Tipps rund um Kinderfeste finden Sie hier.

Wie sieht ein gesunder Durstlöscher aus?
Außer Wasser gibt es noch viele andere Möglichkeiten, den Durst möglichst ungesüßt zu löschen. Versuchen Sie es mit Früchte- oder Kräutertee, Fruchtsaftschorlen im Verhältnis Saft zu Wasser von 1:3 oder Mischungen aus Tee und Saft. Einige Anregungen finden Sie hier.

Ein kleiner Trick, wenn die Komplettumstellung von gesüßten auf ungesüßte Getränke nicht reibungslos klappt: Süßen Sie Tee jeden Tag etwas weniger stark, so fällt die Entwöhnung weniger schwer. Auch Saftschorlen können zunächst im Verhältnis 1:2 gemischt und dann langsam weiter verdünnt werden. Und zwischendurch sollte immer wieder Wasser angeboten werden; irgendwann kommt jeder auf den Geschmack. Gerade im Sommer können witzig geformte Eiswürfel, in die eventuell sogar noch eine Himbeere o.ä. eingefroren ist, oder bunte Strohhalme das "langweilige" Wasser zusätzlich aufpeppen.

Sind Lebensmittel mit Alkohol für Kinder schädlich?
Auf Dauer ja! Gegen Alkohol im Essen sprechen zwei wichtige Gründe: Kinder reagieren wegen ihres geringeren Körpergewichts wesentlich stärker als Erwachsene auf Alkohol und ihre Leber muss sehr viel mehr "Verdauungsarbeit" leisten. Außerdem können sich Kinder, auch wenn der Alkohol sich zum Teil beim Kochen, Backen oder Braten verflüchtigt, an den Geschmack gewöhnen und später unter Umständen leichter "auf den Geschmack" kommen.

Ist das Aufwärmen in der Mikrowelle schädlich?
Nein. Richtig eingesetzt, also vor allem für kleinere Portionen verwendet, hilft das Aufwärmen in der Mikrowelle, Zeit und Geld zu sparen. Mit einer aus der Mikrowelle erwärmten gesunden Mahlzeit ist Ihr Kind jedenfalls besser versorgt als mit einem Fertiggericht oder frischen Pommes aus dem nächsten Imbiss.

Ist Traubenzucker gesünder als normaler Zucker?
Nein. Von der Wirkung her unterscheidet sich Traubenzucker nicht wesentlich von Kristallzucker. Demzufolge sind Produkte, die mit Traubenzucker gesüßt wurden, nicht besser zu bewerten als solche, die normalen Haushaltszucker enthalten. Letztendlich ist nur die Menge des zugesetzten Zuckers entscheidend und diese sollte möglichst gering sein. Auch alternative Süßungsmittel wie Traubenfruchtsüße, Apfel- oder Birnendicksaft sind nicht positiver zu bewerten.
Die Eigenschaft von Traubenzucker, schnell ins Blut zu gelangen, kann bei sportlichen Höchstleistungen von Nutzen sein. Für spielende Kinder ist er völlig ungeeignet, da er nur "leere" Kalorien liefert und aufgrund der schnellen Verarbeitung und daraus resultierenden Blutzuckerschwankungen Heißhungerattacken auslösen kann.

Kann ich mein Kind auch vegetarisch ernähren?
Eine streng vegetarische Ernährung, bei der sämtliche tierischen Lebensmittel fehlen (vegane Ernährung), ist kritisch, weil sie schwere Entwicklungsstörungen verursachen kann. Weniger problematisch ist es, wenn Milch und Milchprodukte, Eier und Fisch auf dem Speiseplan stehen. Um die Eisenversorgung sicher zu stellen, sollten häufiger eisenreiche Getreidesorten (Roggen, Hirse, Hafer, Grünkern) und die Gemüsearten Spinat, Fenchel, Rosenkohl und Grünkohl angeboten werden. Dazu sollte stets Vitamin C-haltiges Obst oder Gemüse gereicht werden, da das Eisen aus dem Getreide dann besser aufgenommen und verwertet werden kann. Für Kleinkinder, die möglicherweise seltener Getreidegerichte essen, kann ein mäßiger Fleischkonsum von zwei kleinen Portionen die Woche einer Eisenunterversorgung entgegen wirken.

Sind Müsliriegel eine gesunde Zwischenmahlzeit?
In der Regel enthalten "Müsliriegel" genau so viel Zucker und auch Fett wie ein herkömmlicher Schokoriegel. Auch wenn sie gesund aussehen und ein paar wertvolle Zutaten wie Haferflocken o.ä. enthalten, zählen sie trotzdem zu den Süßigkeiten und stellen somit keine gesunde Zwischenmahlzeit dar. Mehr Informationen rund um gesunde Zwischenmahlzeiten finden Sie hier.

Wie gefährlich ist Acrylamid?
Acrylamid entsteht beim Backen, Grillen, Fritieren und Rösten von Kartoffel- und Getreideprodukten. Acrylamid gilt als möglicherweise Krebs auslösend und Erbgut schädigend. Hohe Acrylamidwerte wurden in Knabberprodukten auf Kartoffelbasis gefunden, wie z. B. in Chips. In Brot, Zwieback oder Cornflakes wurden niedrigere Werte nachgewiesen.

Acrylamid entsteht auch bei der Zubereitung im eigenen Haushalt. Um den Acrylamidgehalt möglichst gering zu halten, sollten die Temperaturen in der Fritteuse nicht über 175° C und im Backofen nicht über 180° C (Umluft) bzw. 200° C (ohne Umluft) liegen. Der Bräunungsgrad sollte maximal goldgelb sein. Je brauner die Pommes oder der Toast sind, desto mehr Acrylamid ist enthalten. Auch die Dicke der Pommes beeinflusst die Acrylamidbelastung. Besser ist es, dicke statt dünne Pommes zuzubereiten. Denn Acrylamid bildet sich an der Außenfläche: Je größer die Oberfläche, desto mehr Acrylamid wird gebildet.

Verzichten Sie möglichst auf Knabberartikel wie Kartoffelchips. Diese sollten nicht nur wegen der möglichen Belastung mit Acrylamid, sondern auch wegen ihres hohen Fettgehaltes nur selten verzehrt werden.

Wie wichtig ist das Frühstück?
Sehr wichtig, denn durch die Nachtpause sind die Kohlenhydratspeicher der Leber ganz oder größtenteils erschöpft. Das erste Frühstück zu Hause und das zweite im Kindergarten füllen diese "Löcher" wieder auf. Wenn Ihr Kind gleich nach dem Aufstehen kein üppiges Frühstück oder Müsli mag, sollte das Pausenbrot für Ausgleich sorgen und etwas gehaltvoller ausfallen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht ganz ohne Frühstück aus dem Haus geht. Eine Kleinigkeit kann immer gegessen werden, z. B. ein kleines Brot mit Quark oder Käse, ein Stück Obst, eine Tasse Milch oder Kakao. Weitere Informationen rund um das Frühstück finden Sie hier.

Müssen Kinder einmal täglich warm essen?
Nach Möglichkeit ja. Denn der Speisezettel wird automatisch abwechslungsreicher, wenn gekocht wird. Außerdem müssen viele nährstoffreiche Lebensmittel gegart werden, wie Kartoffeln, Reis oder Hülsenfrüchte. Die warme Mahlzeit muss aber nicht unbedingt die Mittagsmahlzeit sein. Sie kann genauso gut auf den Abend verlegt werden, wenn Sie z. B. berufstätig sind oder die Familienmitglieder mittags nicht alle zu Hause sind.

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