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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bayern

09.07.2010
Das Rätsel um die laktosefreie Milch

Wer gerne Milch trinkt, hat die Qual der Wahl. Die Anzahl der im Lebensmittelhandel angebotenen Sorten wird immer größer. Darunter findet sich zunehmend auch laktosefreie Milch. Irrtümlich gehen viele Verbraucher davon aus, dass sie kalorienärmer ist als herkömmliche Milch. "Hinsichtlich des Kohlenhydratgehalts gibt es jedoch keinen Unterschied", so Gabriela Tremp-Nientiedt, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Der Milchzucker wurde lediglich in seine Bestandteile Glucose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker) gespalten. "Deshalb schmeckt laktosefreie Milch etwas süßlich", erklärt die Expertin.

In dieser Milchart ist ebenso viel Calcium enthalten ist wie in anderen Sorten. Der Preis ist dennoch etwas höher. Mehr Geld dafür auszugeben lohnt sich nur für Menschen, die Milchzucker nicht vertragen. Sie leiden unter einer sogenannten Laktoseunverträglichkeit. Hier kann der Milchzucker kaum oder gar nicht gespalten werden und gelangt unverdaut in den Dickdarm. Die Folge sind Blähungen, Völlegefühl, heftige Bauchschmerzen und Durchfälle. Fragen rund ums Thema Lebensmittelunverträglichkeiten beantwortet die Verbraucherzentrale Bayern unter Tel. 01805-829232 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent/Min. aus dem Mobilfunk).


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Bayern, Mozartstraße 9 , 80336 München
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/link764491A.html