Beim Packen für den nächsten Urlaub sollte man neben der Badehose auch unbedingt eine Auslandsreisekrankenversicherung mitnehmen. Denn statistisch erkrankt jeder zehnte Urlauber im Ausland. Und je nach Schwere der Erkrankung können schnell hohe Kosten anfallen. Gesetzlich Krankenversicherte genießen zwar auf Reisen innerhalb der EU sowie in den Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, einen begrenzten Schutz. "Doch dieser reicht oft nicht aus", so Stephan Nuding, Krankenversicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Bayern, "denn schon für Rücktransporte nach Deutschland zahlt keine Krankenkasse". Auch werden nur die Kosten übernommen, die beim Krankheitsfall im Inland angefallen wären. Deshalb rät die Verbraucherzentrale Bayern bei Reisen ins Ausland zu einer Auslandsreisekrankenversicherung.
Vor dem Abschluss sollte der Vertrag inhaltlich geprüft werden. Denn nicht jeder Tarif gleicht dem anderen. So kann der Rücktransport gezahlt werden, wenn dieser medizinisch notwendig ist. "Besser ist jedoch die Formulierung sinnvoll und vertretbar" so Nuding. Andernfalls können trotz Versicherung Kosten anfallen. Die Beiträge belaufen sich bei einem günstigen Jahresvertrag auf unter 10 Euro. Mehr Informationen zum Krankenversicherungsschutz im Urlaub gibt es in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Bayern.
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