Die meisten Obst- und Gemüsearten gibt es heutzutage das ganze Jahr über. Viele Supermärkte bieten auch jetzt, wo frische Blattsalate und Spargel Saison haben, weiter Importware an. Weite Lebensmitteltransporte, insbesondere per Flugzeug, belasten das Klima. Das gleiche gilt, wenn heimische Produkte außerhalb der Saison in beheizten Treibhäusern angeboten werden. Bei einer Umfrage der Verbraucherzentrale Bayern bevorzugen knapp 80 Prozent der über 1000 Befragten regionales und saisonales Obst und Gemüse. Der neue Saisonkalender der Verbraucherzentralen zeigt auf einem Blick, wann welches heimische Obst und Gemüse auf den Markt kommt. Er kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.verbraucherzentrale-bayern.de.
Anhand von vier Symbolen wie einer Sonne oder einer Lagerkiste lässt sich schnell erkennen, in welchen Monaten das Obst und Gemüse im Freiland wächst oder aus dem Treibhaus, dem unbeheizten Folientunnel oder dem gekühlten Lager kommt. "Die Wahl heimischer Saisonware bringt gleichzeitig Vorteile für die Umwelt und Gesundheit", erklärt Gabriela Tremp-Nientiedt, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Denn zusätzlich zu den kurzen Transportwegen enthalten heimische Produkte meist weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.
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